Erotische Geschichten
Erotische Geschichten über BDSM und Fetisch - das sind Themen, die Du im Buchladen, wenn überhaupt, nur in einer kleinen, abgeschiedenen Ecke finden kannst. Die Auswahl ist meist bescheiden und spätestens an der Kasse bist Du Dir nicht mehr sicher, ob Du das Buch wirklich kaufen möchtest.
Natürlich kannst Du auf Geschichtenseiten im Web ganz ungestört erotische Geschichten lesen. Zum Verschenken, als durch die Blume gesagtes Mitbringsel für Freundin oder Freund, als Reiseschmöker oder Bettlektüre ist das Web allerdings nicht geeignet.
BDSM und Fetisch als Buch
Seit vielen Jahren sammeln wir Geschichten und mehr über BDSM und Fetisch. Viele richtig gute Autorinnen und Autoren präsentieren ihre leidenschaftlichen Gedanken und nehmen Dich mit auf eine leidenschaftliche Reise. Einige der besten Geschichten haben wir ausgewählt und zu einem sehr erotischen Buch gebunden.
kopf|kino - Das Schattenzeilen-Buch
In diesem Buch findest Du fünfundzwanzig Geschichten voll Erotik, Lust und (manchmal dunkler) Leidenschaft - voller Hingabe, Aufgabe, Dominanz, Sadismus. Geschichten zu BDSM, die das Kopfkino losgehen lassen, Bilder hervor zaubern und Gefühle wecken.
Geschichten, geschrieben von den Autorinnen und den Autoren der Schattenzeilen!
Warum haben wir dieses Buch gemacht?
Wir SMer sind sehr sinnliche Menschen. Und was ist - bei allem praktischen Nutzen, den wir täglich durch das Internet erfahren - sinnlicher als ein schöner Körper... der eines geliebten Menschen, aber eben auch der eines schönen Buches mit prickelndem, aufregendem und atemberaubendem Inhalt. Knisternde, geschriebene Leidenschaft zum anfassen, zum im Bett schmökern, zum immer wieder lesen. Oder als ganz niveauvolles und leidenschaftliches Geschenk. Vielleicht auch als Wink mit dem Zaunpfahl für Partnerin, Partner, Freundin oder Freund.
Für was auch immer Du dieses Buch entdeckst:
Wir wünschen Dir ein sinnliches Lesevergnügen!
Weitere Informationen zum Buch
Broschiert, 140 Seiten
ISBN: 978-3-8370-4067-8
Hier kannst Du das Buch erhalten.
Was ist eigentlich BDSM?
BDSM ist weit mehr, als die heute meist durch Medien vermittelte, stark entstellte Auffassung der Öffentlichkeit, es handele sich um 'perverse Sexspielchen' oder 'schmutzigen Sex'. Der Begriff BDSM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe Bondage & Discipline, Dominance & Submissionund Sadism & Masochism zusammen. Er umschreibt vielgestaltige sexuelle Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, mit spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen in Zusammenhang stehen können.
Viele Anhänger des BDSM verstehen die Ausübung von BDSM in ihrem Sexualleben als spielerische Variante und sehen BDSM daher als erotisches Rollenspiel. Die Durchführung eines solchen Spieles wird meistens 'Session' genannt. Dabei übernimmt zumeist ein (Spiel-)Partner die kontrollierende, aktive, dominante Rolle, indem er auf den anderen Partner Erniedrigung ausübt oder ihm Schmerz zufügt. Der passive Gegenpart, Bottom oder Sub genannt, setzt sich für die Dauer der Session den Handlungen des Doms freiwillig aus. Aus dieser Konstellation ergeben sich viele Varianten, wie der dominante Teil den passiven Teil in sein Rollenspiel einbezieht, auf ihn eingeht, ihn gewähren lässt.
Allerdings muss gesagt sein, dass immer ein gewisser, verabredeter oder anders bekannter Rahmen exisitiert, in dem das Rollenspiel stattfindet - ganz gleich, ob es sich um physische oder psychische Einflussnahme zwischen Top und Bottom handelt. Ganz entscheidend ist, dass die Handlungen beider Seiten - sowohl von Top als auch Bottom - immer freiwillige Handlungen sind. Es trifft zu, dass jeder der beteiligten Personen Grenzen hat, die abgesprochen sind und nicht oder ebenfalls nur im Einverständnis überschritten oder ausgeweitet werden. Nicht einvernehmliches sadomasochistischen Geschehen ist nicht im Sinne der Grundsätze von BDSM. Leider sind es häufig gerade solche Handlungen, die in den Medien als BDSM verkauft werden.
Die Vielzahl der während des 'Spiels' möglichen BDSM-Utensilien sowie physischer Manipulations- und Kontrolltechniken erfordern, wenn sie verwendet werden sollen, ein entsprechendes Detailwissen. Dabei geht es nicht nur ganz banal darum, verschiedene Seilknotentechniken zu kennen, sondern auch um Materialkunde und um Sicherheitsfragen sowohl im physischen als auch psychischem Bereich. Jeder hat schon einmal von den verlorenen Schlüsseln für die Handschellen und daraus resultierenden, für Schadenfreude sorgenden Polizeieinsätzen gehört, doch das sind nur kleine und weitgehend schadlose Unfälle aus leidenschaftlichen Spielen. Viel gefährlicher sind Utensilien oder Spielvarianten, die bleibende körperliche Schäden hervorrufen können, wenn sie nicht richtig, unachtsam oder zu lange verwendet werden.
Aus diesem Grund ist es in jedem Fall wichtig, BDSM nicht 'einfach mal ausprobieren' zu wollen, sondern sich zuvor genau darüber zu informieren, was man tun möchte, wie man es tun möchte und was dabei passieren kann. Auch wenn sich viele Geschichten und Berichte sehr erotisch leidenschaftlich anhören und zum Nachahmen anregen: Wer seine ersten Schritte unternimmt, sollte klein anfangen und sich zuvor belesen. Gerade im Web gibt es zahlreiche Angebote mit Ratschlägen und Hinweisen - das sind allerdings jene Angebote, die nicht mit Hochglanzbildern und kostenpflichtigen, viel verheißenden Mitgliederbereichen bestückt sind. Wir haben Dir eine Liste von Informationsseiten über BDSM bereitgestellt.
Und nun wünschen wir Dir ein leidenschaftliches Kopfkino!
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